Tagebuch Waldgesundheit

WALDWELLBEING. Im Einklang mit der Natur.

Die würzige Waldluft im Lamer Winkel trägt maßgeblich zur Erholung bei.

Das Hotel Sonnenhof liegt in der Nähe des Waldes und ist von Wäldern umgeben. Der Waldanteil im Lamer Winkel beträgt zwischen 70 und 80 %. Das wirkt sich natürlich auf die Luft aus: Würzige Waldluft, der Duft von Fichten und Tannen, das alles trägt zu einem natürlichen Wohlbefinden während Ihres Urlaubes bei. Erleben Sie den Wald mit allen Sinnen und tauchen Sie ein in die wanderbare Atmosphäre.

Die Heilkraft des Waldes

Die aktuelle Situation bringt leider eine zunehmende Belastung für Körper und Psyche mit sich. Studien zeigen einen deutlichen Anstieg von psychischen Erkrankungen wie Burnout und Depressionen. Die Problematik der zunehmenden Digitalisierung, verbunden mit übermäßig langem Sitzen, scheint für viele Erkrankungen wie beispielsweise Übergewicht und Diabetes ursächlich zu sein.

Als eine Lösung empfiehlt Silvia, unser Activity-Coach, einen Aufenthalt im Wald bzw. in der Natur. „Es ist nicht wichtig, sich körperlich anzustrengen oder sportlich wandern oder joggen gehen. Wichtig ist: sich Zeit nehmen, frische Luft einatmen. Entspannung und Ruhe spüren. Einfach fernab von Stress und Hektik. Und dies bewusst wahrnehmen und einfach genießen.“

„Geh in Woid!“ ("Geh in den Wald!") hieß es bei uns schon immer, denn das hilft, wenn einem alles zu viel wird und man Ruhe und Zeit für sich braucht. Das ist hier bei uns im Lamer Winkel für viele ein absolutes MUSS. „Shirin yoku“ lautet die japanische Bezeichnung für das Waldbaden, das eine absolut gesundheitsfördernde Wirkung hat. Studien aus Japan belegen den positiven Effekt auf Körper und Psyche. An japanischen Universitäten wurden sogar eigene Forschungszweige „Waldmedizin“ eingerichtet, um wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu erlangen, welche positiven Auswirkungen Wälder auf die menschliche Gesundheit haben. 

Es geht darum, die Natur mit allen Sinnen entdecken und erleben. Häufig haben wir beim Wandern ein bestimmtes Ziel vor Augen, die Strecke möchten wir in einer bestimmten Zeit schaffen und dabei noch Sport machen. Beim Wandern hat man häufig auch das Handy dabei – entweder machen wir Bilder oder wir checken das Navi oder die Fitness-App. Vielleicht könnten wir mal versuchen, eine Wanderung anders zu erleben. Wenn nicht jetzt, wann dann?

„DER WALD GEHÖRT ZU DEN BESTEN TANKSTELLEN, WO MAN SEINE BATTERIEN WIEDER AUFLADEN KANN.“ Ernst Ferstl

Was macht der Wald mit uns?

Der Wald wirkt entspannend, beruhigend, baut den Stress ab, ist schlaffördernd und wird aktiv in der Behandlung bei Depressionen eingesetzt. Allein die Farben des Waldes grün und braun empfinden wir als beruhigend. Für mich hat eine Wanderung einen positiven Effekt auf meine Kreativität und Konzentration. Im Wald tanke ich Kraft und immer danach bekomme ich neue und kreative Ideen und Lösungswege." Allein die Sicht auf Bäume wirkt sich messbar positiv aus und scheint dauerhafte Wirkung auf unseren Körper zu haben. Je näher Menschen an einem Wald leben, desto besser funktioniert die Verarbeitung der Stresshormone im Gehirn, weil sich die Struktur der Amygdala aufgrund der Anwesenheit von Bäumen zu ändern scheint. Die Bäume sondern Terpene an die Luft ab und diese stärken unser Immunsystem. Unser Körper kann diese Terpene über die Lunge oder über die Haut aufnehmen und löst Wohlempfinden und Erholsamkeit bei uns aus. Die Produktion von Terpenen schützt Bäume vor Insekten und Bakterien. Insbesondere Nadelbäume emittieren viele dieser Terpene. Die Ruhe im Wald, das Vogelgezwitscher, das leise Rauschen des Windes, all das hilft uns, wieder mehr zu uns selbst zu finden. Sechs von zehn Erwachsenen stehen hierzulande ständig unter Strom, wir sind eine Gesellschaft der „Reizüberfluteten“Das Gefühl, das sich in der Natur fernab von Gesellschafts- und Alltagsproblemen einstellt, „Being away“ heißt es, ist nichts Neues. Der Philosoph Friedrich Wilhelm Nietzsche bemerkte darüber bereits im 19. Jahrhundert: „In der Natur fühlen wir uns so wohl, weil sie kein Urteil über uns hat“. Darum möchte ich Ihnen die Wirkung des Bayerischen Waldes herzlich gerne persönlich näher bringen.

Waldgesundheit. Gibt's das wirklich?

Wissenswertes rund um die Heilkraft des Waldes. Wer in den Wald geht, spürt es instinktiv: Wald tut gut. Aber warum ist das so? Fest steht, ein Spaziergang durch den Wald baut Stress ab und ist gut für die Stimmung. Schon der Anblick von Wald tut gut. Die vielfältigen Sinneseindrücke, wie das Zwitschern der Vögel und der Geruch von Tannennadeln, stimulieren die Aktivität des Parasympatikus. Das ist ein wichtiger Teil des Nervensystems, der für Erholung und Regeneration verantwortlich ist. Immer mehr Studien belegen die positiven Auswirkungen des Waldes auf den modernen Menschen. „Waldbaden“ als Prävention. In Japan sind Waldbesuche sogar seit Jahren Teil der Gesundheitsvorsorge. Den Wald kennen und schützen lernen. In Deutschland beschäftigt sich Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben mit dem Wald und seiner Wirkung auf Menschen. Der Förster ist sich sicher, dass der Wald wegen seines besonderen Klimas eine Art Medizin ist. Die Menschen sollten den Wald besser kennenlernen und schützen. Retten können wir die Natur nur, wenn wir sie begreifen – mit den Händen, den Sinnen und unserem Herzen. Schließlich brauchen sie dringend – gerade für ihre Gesundheit.

Walderfahrung von Silvia - Activity Coach im Sonnenhof

Aufgewachsen, direkt an und im Wald. Bereits als Kinder haben wir die meiste Zeit draußen und unter anderem auch auf den großen Tannen und Fichten verbracht. Wenn wir Lernstress hatten, hieß es von unseren Eltern: Jetzt geh raus in den Wald, dann lernt es sich wieder leichter. Wir haben immer schon mit und vom Wald gelebt. Der Hustensaft wurde aus Fichten und Tannennadeln selber hergestellt. Kräuter und Beeren wurden und werden immer noch für Tee gesammelt. Im Herbst ernten wir Pilze.

Ein Waldspaziergang holt dich in den Moment.

Durch die Handys und den Alltagsstress, haben viele Menschen verlernt im Hier und Jetzt Eindrücke zu genießen. Es wird fotografiert statt innegehalten und der Baum berührt, oder der Geruch genossen. So etwas braucht man für die eigene Erdung und das will ich den Menschen näher bringen. Also meine lieben Gäste urteilen Sie bitte selbst und denken Sie daran: Man muss sich ab und zu auf etwas Neues einlassen, um das alte loszulassen. Ich bin eher der Natur verbunden und nicht dem Luxus. Was uns die Natur gibt, kann man mit Geld nicht kaufen. Die Liebe zum Wald wurde mir bereits in die Wiege gelegt und sogar mein Name Silvia bedeutet „Tochter des Waldes“. Ich bin mir sicher, auch Sie werden die positiven Eindrücke aus dem Wald in und um das Himmelreich mit nach Hause nehmen.

In diesem Sinne: Bis boid im Woid!

Aktiv im Sonnenhof

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